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Tams Elektronik 52-01086-01 Gleisbesetztmelder GBM-8 Fertig-Baustein

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Beschreibung

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Optimiert für die Kombination mit digitalen Rückmeldern ab Nenngröße TT
zur Überwachung von maximal 8 voneinander unabhängigen Gleisabschnitten
für Anlagen bis Nenngröße II/G mit einem Stromverbrauch von max. 3.000 mA pro Abschnitt
optimiert für den Einsatz in digitalen Anlagen ab Nenngröße TT
Minimierung von Falschmeldungen durch vergleichsweise geringe Empfindlichkeit (6 mA)
Ein- und Ausgänge galvanisch getrennt
Ausgänge für direkten Anschluss der Eingänge der s88-Rückmelder S88-3 und S88-6 vorgesehen

Einsatz in digitalen Anlagen
unabhängig vom Digitalformat, mit dem die Anlage gesteuert wird
typische Anwendung: Kombination mit Rückmeldern, die Massekontakte einlesen (z.B. s88-Rückmelder). Die acht Ausgänge des GBM-8 sind so angeordnet, dass sie direkt mit den Eingängen der s88-Rückmelder S88-3 oder S88-6 verbunden werden können.
Falschmeldungen, die im Digitalbetrieb durch Störspannungen auftreten können, werden wegen der vergleichsweise geringen Empfindlichkeit von 6 mA minimiert.
galvanische Trennung der Ein- und Ausgänge durch Optokoppler. Dadurch werden Störspitzen weggefiltert und Masseschleifen (“Brummschleifen”) und Fehlerströme wirkungsvoll verhindert.

Info: Galvanische Trennung

In digitalen Anlagen können die Stromkreise für die Versorgung der Gleise und der Digitalgeräte entweder galvanisch (d.h. elektrisch) voneinander getrennt oder an eine gemeinsame, durchgehende Masse angeschlossen werden. Das Herstellen einer gemeinsamen, durchgehenden Masse ist in der Praxis fehleranfällig und daher insbesondere bei größeren Anlagen unzuverlässig.

Mit dem Einsatz galvanisch getrennter Schaltungen können Masseschleifen (“Brummschleifen”) und Fehlerströme, die Fehlfunktionen und im schlimmsten Fall Schäden an den Digitalgeräten verursachen können, zuverlässig verhindert werden.

Bei Gleisbelegtmeldern wie dem GBM-8 sind die Eingänge (für den Anschluss der überwachten Gleisabschnitte) galvanisch von den Ausgängen (für den Anschluss digitaler Rückmelder) getrennt. Die Signale (sprich: Belegmeldungen) werden zwar weitergeleitet, jedoch keine elektrische Energie.

Einsatz in analogen Anlagen
prinzipiell geeignet für analoge Gleich- oder Wechselstrom-Anlagen
Einsatz: zur Visualisierung der belegten Gleisabschnitte an externen LEDs (z.B. in einem Stellpult)

Einschränkungen beim Einsatz in analogen Anlagen:
Der kleine Strom, der in Gleichstromanlagen fließt, wenn eine Achse eines Fahrzeugs mit Widerstandslack bestrichen wird, reicht i.d.R. nicht aus, um vom GBM-8 erkannt zu werden.
Prinzipbedingt kann der GBM-8 in analogen Gleichstrom-Anlagen nur Fahrzeuge erkennen, die aus einer Fahrtrichtung in den überwachten Gleisabschnitt einfahren. Ist die Erkennung von Fahrzeugen aus beiden Fahrtrichtungen erforderlich, ist anstelle eines GBM‑8 der Einsatz eines Gleisbesetztmelders GBM-1 empfehlenswert.
Der GBM-8 ist für den Anschluss von Relais oder anderer Schaltungen, die gegen Masse schalten, nur bedingt geeignet, da der maximaler Strom der Ausgänge auf 50 mA begrenzt ist. Für diese Anwendungsfälle ist der 4-fach-Gleisbesetztmelder GBM-1 besser geeignet.

Der GBM-8 im Detail

Empfindlichkeit

Falschmeldungen, die im Digitalbetrieb durch Störspannungen auftreten können, werden wegen der vergleichsweise geringen Empfindlichkeit von 6 mA minimiert.

Erkennen von Fahrzeugen
min. Stromverbrauch der Fahrzeuge im Gleisabschnitt: 6 mA. Hinweis: Der kleine Strom, der in Gleichstromanlagen fließt, wenn eine Achse eines Fahrzeugs mit Widerstandslack bestrichen wird, reicht i.d.R. nicht aus, um vom GBM-8 erkannt zu werden.
in (analogen) Gleichstrom-Anlagen: Erkennung von Fahrzeugen, die aus einer bestimmten Fahrtrichtung in den überwachten Gleisabschnitt einfahren. Hinweis: Ist die Erkennung von Fahrzeugen aus beiden Fahrtrichtungen erforderlich, kann der Gleisbesetztmelder GBM-1 eingesetzt werden.

… in abgeschalteten Gleisabschnitten:
Gleisabschnitte, die im Betrieb abgeschaltet werden sollen (z.B. im Schattenbahnhof), können ebenfalls mit dem GBM-8 überwacht werden. Dazu muss

in die Zuleitung zu dem betreffenden Gleisabschnitt ein Widerstand mit einem Wert von max. 1,5 kOhm so eingebaut werden, dass er im abgeschalteten Zustand den Schalter überbrückt.
die Versorgungsspannung an den nicht überwachten Gleisabschnitten anliegen.

Auswertung der Besetztmeldungen und Weitergabe an nachrangige Schaltungen

Sobald der GBM-8 einen Stromverbraucher in einem angeschlossenen Gleisabschnitt erkennt, wird der zugehörige Ausgang intern mit dem Ausgang M verbunden. Der Ausgang des GBM-8 wirkt damit wie ein Schalter, der gegen Masse schaltet.

Digitale Rückmelder (z.B. s88-Rückmeldemodule) können direkt an die Ausgänge angeschlossen werden.
Die acht Ausgänge des GBM-8 sind so angeordnet, dass sie direkt mit den Eingängen der s88-Rückmelder S88-3 oder S88-6 verbunden werden können.
Die Ein- und Ausgänge sind elektrisch durch Optokoppler voneinander getrennt. Dadurch werden Störspitzen weggefiltert und Brummschleifen und Fehlerströme wirkungsvoll verhindert.
Hinweis: Der GBM-8 ist für den Anschluss von Relais oder anderer Schaltungen, die gegen Masse schalten, nur bedingt geeignet, da der maximaler Strom der Ausgänge auf 50 mA begrenzt ist. Für diese Anwendungsfälle ist der 4-fach-Gleisbesetztmelder GBM‑1 besser geeignet.

Anzeige der Besetztmeldungen
An die 8 Ausgänge des GBM-8 können LEDs angeschlossen werden, die z.B. in ein Gleisbildstellpult eingebaut werden.
Hinweis: Der Anschluss von Lämpchen ist nicht möglich, da der Strom an den Ausgängen auf je 50 mA begrenzt ist.

Spannungsversorgung
direkt über die Schienen
Die Gleisabschnitte müssen in einem Boosterkreis liegen bzw. über einen gemeinsamen Fahrtrafo versorgt werden.

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